Ein künstlerischer Spaziergang

Mundenheim

Bär, Alex

Alex Bär  (*1967 in Zürich, lebt und arbeitet in Mannheim/Ludwigshafen und Zürich); zusammen mit zwei Auszubildenden der Technischen Werke Ludwigshafen: Begegnung ((2012)

Stahl, etwa 3 Meter hoch.

Weitere Informationen: hier  und hier 

Standort: Raschigstraße, vor dem ehemaligen Umspannwerk der Technischen Werke; heute eine gemeinschaftliche Künstlerwerkstatt.

Roth, Eugen

Eugen Roth (*1925 Ludwigshafen †2011 ebenda): Aufbau absoluter Form  (1960)

Roth nannte Arbeiten dieser Werkreihe "Raumflächen-Skulpturen". Damit spielt er darauf an, dass sie kein Volumen besitzen: es handelt sich um gefaltetes Stahlblech.

Standort: Blies-Schule (ursprünglich freistehend in einem Wasserbecken).

Rumpf, Gernot und Barbara

Gernot und Barbara Rumpf (*1941 Kaiserslautern/  *1960  Neustadt an der Weinstraße): Zedtwitz-Brunnen (2006)

Benannt nach Peter Emanuel Freiherr von Zedtwitz, ab 1756 Staatsminister unter Kurfürst Karl Theodor in Mannheim. 

Das kleine Mäusepaar verrät, wer hinter dem Kunstwerk steckt: Die kleinen Tiere sind ihr Markenzeichen und verstecken sich an jeder Skulptur, die die beiden geschaffen haben - wie zum Beispiel auch am Lutherbrunnen in der Innenstadt.

Elemente:
Tintenfass, Buch und Taschenrechner zeugen von den Tätigkeiten des Freiherrs bei Hofe.
Die großen Schlüssel - Symbol für den heiligen Petrus - erinnert an die Gründung einer Kirche im Mittelalter unter der Herrschaft des Klosters Weißenburg. Petrus mit seinem Schlüssel findet sich auch im Wappen Mundenheims wieder.
Der stolze Schwan: Eine Anspielung auf das traditionsreiche frühere Gasthaus "Zum Schwanen" in der Mundenheimer Ortsmitte.
Brauereigerste und Käse stehen für den Musterbetrieb im Hofgut mit Brauerei und Molkerei.
Das Fischernetz erinnert an die Zeit Mundenheims als Fischerdorf: Im Netz, das über und über von Schnecken besetzt ist, hängen große Fische unterschiedlicher Arten, was von der früher vielfältigen Natur im Rhein zeugt. Ein wenig wirken sie auch wie schon der Schwan wie Fabelwesen.
Der Hahn ("Munnemer Gockel") steht für einige Dinge dieses Stadtteils: Gockelskerwe, Karnevalverein "Die Munnemer Göckel" und ihre Gockelsklause.

Per Knopfdruck plätschert Trinkwasser!

Standort:  Am Hofgut in Mundenheim.

Spitzer, Wolf

Wolf Spitzer (*1940 in Speyer, lebt und arbeitet ebenda): (ohne Titel) (enthüllt am 5.10.1994)

Spitzer hat hierbei einen gelben Stahlträger des Gebäudes einbezogen und somit dem Genre "Kunst am Bau" perfekt Rechnung getragen!

Standort: Rückseite Technologiezentrum, Bruchwiesenstraße.

Stempel-Lebert, Margot

Margot Stempel-Lebert  (*1923 Landau/Pfalz †2009 ebenda): Gestörte Ordnung (1990)

In der Bevölkerung ein sehr umstrittenes Kunstwerk: Allein der Titel sei eine unpassende Herausforderung vor einer Ordnungsbehörde, dazu auch der Aufbau, der an Schrott erinnern würde - gemeinhin eine Provokation für die deutsche Ordnung.

Standort: vor dem Polizeipräsidium Mundenheim.

Thiele, Hans Günter

Hans Günter Thiele (*1930 Ludwigshafen, lebt ebenda im Ruhestand): (Ohne Titel) (1997)

Thiele schuf diese Arbeit anlässlich seines 50-jährigen Berufsjubiläums. Sie wurde zum Symbol der Hatzfeld-Stiftung.

Standort: Maria-Luise-Hatzfeld-Platz, Bruchwiesenstraße/Ecke Wollstraße, nahe Friedhof Mundenheim

Unbekannt

Globus im Kaiserwörthhafen (unbekannt)
Die Nachforschungen bei der Firma, auf deren Gelände das Werk steht, blieben genauso ergebnislos wie die Nachfrage bei den Hafenbetrieben.

Standort: Kaiserwörthhafen, Inselstraße